Was tuen, wenn starkes Schwitzen Ihr tägliches Leben bestimmt?

13 Aug

Was, wenn ein übermäßiges Schwitzen auch Hyperhidrose genannt zum unangenehmen Begleiter in Ihrem Alltag wird? Worin liegt die Ursache für mein starkes schwitzen und vor allem wie sollte ich damit umgehen? Im Folgenden gehen wir darauf ein, wenn die Schweißdrüsen verrücktspielen und welche Maßnahmen es dagegen gibt?

Was bedeutet es eigentlich, wenn ich schwitze?

Klar ist starkes Schwitzen speziell im Alltag bzw. der Öffentlichkeit oft unangenehm oder gar peinlich. Offensichtlich sichtliche Schweißflecken und Körpergeruch führen zu einem steigenden Charmegefühl. Da es sich hierbei um eine Reaktion unseres Körpers handelt, ist auch klar, dass es sich hierbei um eine Reaktion auf einen Vorgang im Körper handelt, wie dies beispielsweise bei Fieber der Fall ist. Der Körper schwitzt dabei eine Flüssigkeit bestehend aus Wasser, Mineralsalzen und weiteren Stoffen aus.

Welche Ursachen kann das verstärkte Schwitzen haben?

In erster Linie beruht hoher Schweißverlust zunächst auf der individuellen Veranlagung des Menschen. Bedeutet, dass manche Personen einfach eine stärkere Schweißproduktion haben als andere. Es kann jedoch auch andere Gründe haben.
Nicht selten steckt hinter übermäßigem Schwitzen eine Belastung des seelischen Bereichs. Indikator hierbei sind mögliche Nervosität vor einer anstehenden Aufgabe oder auch richtige Angstzustände, welche zum Schwitzen führen.
Verantwortlich hierfür sind die Nervenzentren in unserem Rückenmark und Zwischenhirn. Diese stehen in dauerhafter Kommunikation mit dem Bereich in unserem Hirn, welcher unser Gefühlsleben steuert. Wenn wir uns bei eben dieser Hyperhidrose ertappt fühlen verstärkt dies nachweislich das Schwitzen nochmal.

Kann Hyperhidrose auch eine Krankheit sein?

Zunächst muss man sagen, dass es sich beim Schwitzen in erster Linie um einen Vorgang unseres Körpers handelt, welcher lebenswichtig ist. Der Organismus scheidet nämlich neben dem eingangs erwähnten Wasser auch Giftstoffe über die Poren aus. Dies stellt einen essentiellen Reinigungsvorgang dar.

Hyperhidrose kann jedoch ebenfalls auf Störungen in unserem Organismus hinweisen. Beispiele hierfür können Erschöpfung, eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion, erhöhtes Gewicht oder auch andere Krankheiten sein. Ebenfalls Personen in den Wechseljahren klagen nicht selten über starkes Schwitzen. Auch die Nebenwirkung von Medikamenten, die ich einnehme können starkes Schwitzen auslösen.

Was kann mir gegen den Schweiß helfen?

Stellschrauben an denen man im Kampf gegen übermäßiges Schwitzen beispielsweise arbeiten kann ist die Ernährung. Zur Hyperhidrose neigende Personen sollten darauf achten neben verringerter Aufnahme von Salzen auch weniger Fleisch und Wurst zu essen. Im Umkehrschluss sollen die Zunahmen von Gemüse, Obst sowie Milchprodukten erhöht werden. Vermieden werden sollten außerdem scharfe Gewürze, Alkohol und zu viel Kaffee.

In Punkto Kleidung gilt es eher auf Baumwolle zu setzen, anstatt auf Kunstfaser. Grund hierfür ist, dass die natürliche Faser Schweiß besser durchlässt. Weitere Maßnahmen sind Sport zu treiben, um einer eventuellen Fettleibigkeit entgegen zu wirken oder eine Kur mit Bitterstoffen durchzuführen, welche die Schweißabsonderung ebenfalls nachweislich verringert. Nutzen Sie außerdem Entspannungsübungen, wenn die Schweißausbrüche aufgrund von seelischen oder nervlichen Ursachen ausgeht. Als Grundschutz nutzen Sie Deos, welche nach Möglichkeit frei von Aluminium sind.

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