Abnehmen – gar nicht so einfach

04 Jan

Um das Abnehmen ranken sich viele Mythen, in die Welt gesetzt von Klatschmagazinen, Fitnessstudios und Ernährungsexperten. Tatsächlich aber ist die Fettverbrennung ein hochkomplexer und individueller Prozess. Die Wissenschaft weiß mehr über schwarze Löcher und Atome, als über Fette. Dabei ist es weniger die Tatsache, dass Fett verbrannt wird, sondern wie dieser Prozess funktioniert. Denn einfach Sport machen und dann Pfunde runterpurzeln zu lassen, das ist ein schönes Wunschdenken. Zum Abnehmen gehören viele Aspekte, die bei der Wahl der Sportart anfangen und bei der Ernährungsweise aufhören. Dazwischen gibt es eine Menge zu beachten.

Kurz gesagt – wie funktioniert die Fettverbrennung

Wie bereits erwähnt ist die Fettverbrennung eine hochkomplexe Angelegenheit. Gibt es im Körper einen Energieüberschuss, so werden Zucker, Fette und Kohlenhydrate über die Leber in Fettreserven umgewandelt, unteranderem in Triglyceride. Betätigt man sich nun sportlich, um die Fettreserven abzubauen, so ist das ein langwieriger Prozess. Denn bevor beim Sport die Fettreserven überhaupt beansprucht werden, ziehen die Muskeln erst den Zucker und die Energie aus dem Blut heraus. Solange also Zucker im Blutkreislauf zirkuliert, passiert bei den Fettreserven erst einmal gar nichts. Nach etwa zwanzig Minuten Sport, was von Person zu Person unterschiedlich sein kann, wird von den Muskeln neue Energie beantragt. Das Gehirn schickt entsprechende Reize und Hormone auf den Weg, um die Fettreserven zu benachrichtigen.

Danach folgt ein komplexer Prozess an Umwandlungen und Signalen, bis die Triglyceride freigegeben werden. Etwa eine halbe Stunde dauert es, bis die ersten Fettreserven angezapft werden. Witzigerweise kann etwas Zucker vor dem Sport helfen, den Stoffwechsel und damit die Fettumwandlung in die Schwünge zu bringen. Sport ist für das Abnehmen ratsam, aber sicher nicht die einzige Lösung zum Abnehmen. Denn letztlich kommt es immer auf die Nachfrage und das Angebot an. Ein Kaloriendefizit führt dazu, dass die Fettreserven angezapft werden. Solange der Körper aber genug Energie im Kreislauf hat, wird sich an den Fettreserven nichts tun.

Auf die Ernährung achten

Wer Abnehmen möchte, der muss weniger Kalorien zu sich nehmen, als benötigt werden. Zucker und Fette sollten daher gemieden werden, denn die enthalten selbst in kleinen Mengen schon eine Menge Energie. Gemüse, Obst und leichte Kost kann genauso sättigend wirken, ist aber deutlich kalorienärmer. Unser Körper verbraucht auch dann Energie, wenn wir nichts tun, zumindest nicht aktiv. Wichtige Körperfunktionen werden selbst im Schlaf aufrechterhalten. Was viele nicht wissen: Nach der Muskulatur sind die Leber und das Gehirn die größten Verbraucher von Energie, mit jeweils circa 20 Prozent am Gesamtenergiebedarf.

Energie wird also bei allem gebraucht. Ob beim Hausputz, dem Einkaufen, dem Denken oder auch beim Sex. Hier ranken sich selbst viele Mythen um den Kalorienverbrauch. Einer Studie von Wissenschaftlern der University of Quebec zufolge wird beim Sex zwischen 3,1 Kalorien und 4,1 Kalorien pro Minute verbrannt. Auf eine halbe Stunde hochgerechnet sind das immerhin um die 100 Kalorien. Aber Sex zum Abnehmen ist dennoch nicht effektiver als etwa Joggen oder Schwimmen. Ein schöner Nebeneffekt, beim Sex kommt es meist aber eh auf was anderes an. Bei Singles werden seit einiger Zeit Sexpuppen immer beliebter. Lebensechte Sexpuppen werden immer erschwinglicher und realistischer.

 

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